1. Anbieter und Geltung
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung der App Spontivity und der dazugehörigen Plattform durch Nutzer, Anbieter und Mitarbeiterkonten.
Betreiber ist Thinkson UG (haftungsbeschränkt), Trusetaler Straße 60, 12687 Berlin, Deutschland, eingetragen beim Amtsgericht Charlottenburg (Berlin), HRB 282663 B, vertreten durch Emil Justus Denk und Rafayel Avetisyan. Kontakt: support@spontivity.de.
Angebotsbeschreibungen, Preisinformationen, Anbieterbedingungen und gesetzliche Pflichtinformationen zum jeweiligen Angebot gelten zusätzlich. Bei Widersprüchen gehen zwingende gesetzliche Rechte und die konkreten Angebotsbedingungen für die Anbieterleistung vor.
Abweichende Bedingungen von Nutzern oder Anbietern gelten nur, wenn wir ihnen ausdrücklich in Textform zustimmen.
2. Begriffe
- Nutzer sind Personen, die Angebote entdecken, buchen, bezahlen, Tickets verwalten oder Bewertungen abgeben.
- Anbieter sind Unternehmen oder sonstige Gewerbetreibende, die Freizeit-, Erlebnis-, Event-, Gastronomie-, Kurs-, Sport-, Kultur-, Wellness- oder vergleichbare Angebote über Spontivity einstellen.
- Mitarbeiterkonten sind vom Anbieter eingeladene Personen mit eingeschränktem Zugriff, zum Beispiel für Check-in, Buchungen oder Verwaltung.
- Angebote sind vom Anbieter eingestellte Leistungen, Restplätze, Tickets, Zeitbuchungen oder sonstige Erlebnisleistungen.
3. Rolle von Spontivity als Vermittler
Spontivity stellt die technische Plattform bereit, präsentiert Angebote, ermöglicht Buchungen, unterstützt Zahlungen, erstellt digitale Tickets und stellt Check-in-Funktionen bereit.
Sofern ein Angebot nicht ausdrücklich als eigenes Angebot von Spontivity gekennzeichnet ist, kommt der Vertrag über die Freizeit-, Erlebnis- oder sonstige Anbieterleistung ausschließlich zwischen dem Nutzer und dem jeweiligen Anbieter zustande. Spontivity wird nicht Vertragspartner dieser Anbieterleistung und schuldet nicht die Durchführung, Sicherheit, Qualität, Verfügbarkeit oder Rechtmäßigkeit der Anbieterleistung.
Spontivity kann Zahlungen technisch abwickeln, Zahlungsinformationen übermitteln, Forderungen für Anbieter einziehen oder Auszahlungen vorbereiten. Dadurch wird Spontivity nicht selbst Anbieter der gebuchten Freizeit- oder Erlebnisleistung.
4. Konto und Nutzung
Kostenpflichtige Buchungen dürfen nur von volljährigen und voll geschäftsfähigen Personen vorgenommen werden. Minderjährige dürfen die App nur mit Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter nutzen.
Alle Angaben bei Registrierung, Buchung und Anbieteranlage müssen richtig, vollständig und aktuell sein. Zugangsdaten sind geheim zu halten. Nutzer und Anbieter sind für Aktivitäten über ihr Konto verantwortlich, soweit sie diese zu vertreten haben.
Die Registrierung und Anmeldung ist mit E-Mail und Passwort oder über einen verfügbaren Anmeldedienst wie Google oder Apple möglich. Fehlende Pflichtangaben sind zu ergänzen. Bei Drittanmeldung erhält Spontivity dein Passwort des Anmeldedienstes nicht; dessen Zugang und Verfügbarkeit werden vom jeweiligen Dienst bereitgestellt.
Ein Profilbild ist freiwillig. Lade nur Bilder hoch, für die du die erforderlichen Nutzungsrechte besitzt und die keine Rechte anderer Personen verletzen. Spontivity verarbeitet und zeigt das Bild zur von dir gewünschten Profilgestaltung an. Bei Anbieterkonten dient dasselbe Bild zusätzlich als öffentlicher Anbieterauftritt bei Angeboten. Du kannst das Bild im Profil ändern oder entfernen.
Wir dürfen Konten sperren, Funktionen einschränken oder Inhalte entfernen, wenn konkrete Anhaltspunkte für Missbrauch, Rechtsverletzungen, falsche Angaben, Zahlungsrisiken, Sicherheitsrisiken oder Verstoß gegen diese AGB bestehen.
5. Anbieterpflichten
Anbieter sind für ihre Angebote, Preise, Kontingente, Beschreibungen, Bilder, Videos, Verfügbarkeiten, Öffnungszeiten, Leistungsbedingungen, Sicherheitsvorgaben, Steuern, Rechnungen, Genehmigungen, Jugendschutz, Hausregeln und die ordnungsgemäße Durchführung ihrer Leistungen selbst verantwortlich.
Anbieter müssen sicherstellen, dass ihre Angebote rechtmäßig sind, keine Rechte Dritter verletzen, alle erforderlichen Erlaubnisse bestehen, die beworbenen Leistungen tatsächlich erbracht werden können und Verbraucherinformationen korrekt bereitgestellt werden.
Anbieter müssen alle für ihre Leistungen geltenden Sicherheits-, Hygiene-, Alters-, Zugangs-, Versicherungs-, Produkt- und Verbraucherschutzvorgaben einhalten. Das gilt insbesondere für genehmigungspflichtige Veranstaltungen, Sport-, Gesundheits-, Wellness-, Gastronomie- und sonstige risikobehaftete Leistungen.
Anbieter dürfen nur Inhalte hochladen, für die sie die erforderlichen Rechte besitzen. Sie räumen Spontivity ein einfaches, räumlich unbeschränktes, inhaltlich auf den Plattformbetrieb, die Angebotsdarstellung, die technische Bereitstellung, die Bewerbung und die rechtliche Dokumentation beschränktes Nutzungsrecht an den von ihnen eingestellten Texten, Bildern, Videos, Marken, Logos und sonstigen Inhalten ein.
Das Nutzungsrecht umfasst insbesondere die Darstellung in der App, auf Webseiten, in App-Store-Einträgen, Screenshots, Vorschauen, Push- und E-Mail-Kommunikation, Marketingmaterialien, Social-Media-Kanälen, Support- und Prüfprozessen sowie die technische Zwischenspeicherung, Sicherheitskopien, Backups und Nachweise. Es gilt für die Dauer der Angebotsveröffentlichung und darüber hinaus für eine angemessene Zeit, soweit dies für Plattformbetrieb, Dokumentation, Rechtsverteidigung, gesetzliche Pflichten oder bereits erstellte Store-, Prüf- und Marketingmaterialien erforderlich ist.
Anbieter stellen Spontivity von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die daraus entstehen, dass vom Anbieter eingestellte Angebote, Texte, Bilder, Videos, Marken, Logos oder sonstige Inhalte Rechte Dritter verletzen, rechtswidrig sind oder nicht mit diesen AGB vereinbar sind. Die Freistellung umfasst auch angemessene Kosten der Rechtsverteidigung. Sie gilt nicht, soweit der Anbieter die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.
6. Business-Verifikation
Anbieter müssen auf Anfrage Unternehmens-, Register-, Kontakt-, Steuer-, Vertretungs-, Zahlungs- und Verifikationsdaten bereitstellen. Spontivity darf diese Daten prüfen und die Freischaltung von Angeboten verweigern oder aussetzen, solange erforderliche Angaben fehlen, widersprüchlich sind oder nicht plausibel verifiziert werden können.
Anbieter bestätigen, dass sie nur Waren oder Dienstleistungen anbieten, die mit geltendem Unionsrecht und nationalem Recht vereinbar sind. Anbieter müssen Spontivity unverzüglich informieren, wenn sich relevante Unternehmens-, Kontakt-, Genehmigungs-, Steuer- oder Zahlungsdaten ändern.
Für zahlungspflichtige Angebote müssen Anbieter ein funktionsfähiges Auszahlungskonto über den angebundenen Zahlungsdienstleister einrichten und aktuell halten. Solange Identitäts-, Zahlungs-, Steuer- oder Compliance-Prüfungen offen sind, können Angebote, Check-in, Auszahlungen oder Verwaltungsfunktionen eingeschränkt werden.
Kontakt für Anbieter, Nutzer und Behörden: support@spontivity.de.
7. Vertragsschluss bei Buchungen
Angebote in der App sind eine Aufforderung zur Buchung, solange sie nicht ausdrücklich als bindendes Angebot bezeichnet werden. Mit Absenden der Buchung gibt der Nutzer ein Angebot auf Abschluss eines Vertrages mit dem jeweiligen Anbieter ab.
Der Vertrag mit dem Anbieter kommt zustande, wenn die Buchung in der App bestätigt, ein digitales Ticket bereitgestellt oder die Zahlung beziehungsweise Zahlungsautorisierung erfolgreich abgeschlossen wird. Die Buchungsbestätigung kann durch Spontivity als technischer Bote des Anbieters übermittelt werden.
Ist ein Angebot ausverkauft, abgelaufen, falsch bepreist, technisch fehlerhaft, nicht verifiziert oder aus anderen Gründen nicht verfügbar, kann die Buchung abgelehnt oder storniert werden. Bereits belastete Beträge werden nach den jeweils anwendbaren Zahlungsregeln erstattet.
8. Preise, Zahlungen und Provision
Die in der App angezeigten Preise gelten zum Zeitpunkt der Buchung und können je nach Angebot, Kontingent, Rabattstaffel, Tagesverfügbarkeit oder Nutzungsdauer variieren. Anbieter sind für korrekte Preisangaben, Umsatzsteuerangaben und Rechnungen verantwortlich, soweit sie Leistungserbringer sind.
Zahlungen werden über Zahlungsdienstleister abgewickelt. Je nach Verfügbarkeit können Kartenzahlung, Apple Pay, PayPal oder andere Zahlungsarten angeboten werden. Spontivity kann Zahlungsbestätigungen, Zahlungsstatus und technische Referenzen speichern.
Bei Tickets und festen Zeitfenstern wird der ausgewiesene Preis grundsätzlich bereits beim Kauf eingezogen. Eine spätere Nichtnutzung allein führt nicht automatisch zu einer Erstattung. Bei Stundenangeboten gelten die gesonderten Autorisierungs- und Abrechnungsregeln.
Spontivity erhebt von Anbietern eine Plattformprovision. Nach aktueller App-Konfiguration beträgt diese 12 Prozent des tatsächlich bezahlten Kundenpreises, mindestens 0,79 EUR pro Buchung. Zahlungsdienstleistergebühren können zusätzlich anfallen und vom Anbieteranteil abgezogen werden, sofern nichts anderes vereinbart ist.
Im Affiliate-Programm erhalten teilnehmende Personen für neue, erfolgreich bezahlte Käufe eines über ihren Code geworbenen Anbieters während der ersten sechs Monate nach dessen Registrierung 20 Prozent von Spontivitys Plattformprovision. Die Berechnung erfolgt auf Grundlage des tatsächlich vereinnahmten Gebührenanteils von Spontivity, nicht des gesamten Kaufpreises oder des Anbieteranteils. Die Provision wird grundsätzlich 14 Tage nach Zahlungseinzug auszahlbar. Bei Storno, Erstattung oder Rückbelastung kann sie entfallen oder zurückgefordert werden. Bereits vor dieser Änderung entstandene Provisionsposten behalten ihren gespeicherten Betrag.
Auszahlungen an Anbieter erfolgen erst, wenn Zahlung, Buchung und etwaige Compliance-Prüfungen abgeschlossen sind. Rückerstattungen, Rückbelastungen, Chargebacks, Stornierungen, Zahlungsdienstleistergebühren und negative Salden können mit künftigen Auszahlungen verrechnet oder zurückgefordert werden.
9. Stundenangebote
Bei Stundenangeboten wählt der Nutzer eine maximale Aufenthalts- oder Nutzungsdauer. Der entsprechende Maximalbetrag wird über den Zahlungsdienstleister autorisiert. Eine endgültige Belastung erfolgt grundsätzlich erst nach Check-out anhand der tatsächlichen Nutzungsdauer, begrenzt durch den autorisierten Maximalbetrag.
Der Anbieter ist für korrekten Check-in, Check-out, Zeiterfassung, Zutrittsbedingungen und Leistungserbringung verantwortlich. Erfolgt kein ordnungsgemäßer Check-out, kann bis zum autorisierten Maximalbetrag abgerechnet werden, soweit die App-Regeln oder Anbieterbedingungen dies vorsehen und gesetzlich zulässig ist.
10. Tickets und Check-in
Digitale Tickets und QR-Codes werden in der App bereitgestellt. Nutzer müssen beim Anbieter den QR-Code vorzeigen. Der Anbieter oder dessen Mitarbeiter scannt den Code und entwertet das Ticket oder startet beziehungsweise beendet eine Zeitbuchung.
Tickets dürfen nicht manipuliert, vervielfältigt, missbräuchlich übertragen oder außerhalb erlaubter Bedingungen weiterverkauft werden. Anbieter können zusätzliche Zutritts-, Alters-, Sicherheits- oder Hausregeln anwenden, sofern diese wirksam einbezogen und rechtlich zulässig sind.
11. Stornierung, Erstattung und Widerruf
Stornierungen und Erstattungen richten sich nach zwingendem Recht und nach solchen zusätzlichen Stornobedingungen des Anbieters, die vor der Buchung klar angezeigt und wirksam vereinbart wurden. Spontivity kann technische Rückerstattungen unterstützen, entscheidet aber nicht über Leistungspflichten des Anbieters, sofern keine eigene gesetzliche Pflicht besteht.
Bei Freizeitdienstleistungen mit einem vertraglich vorgesehenen spezifischen Termin oder Zeitraum kann das gesetzliche Widerrufsrecht nach § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB ausgeschlossen sein. Ob die Ausnahme greift, hängt vom konkreten Angebot ab; bei Angeboten ohne hinreichend bestimmten Termin oder Zeitraum kann ein Widerrufsrecht bestehen.
Soweit ausnahmsweise ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht oder der Anbieter freiwillige Stornorechte einräumt, bleiben diese Rechte unberührt. Anbieter sind für erforderliche Widerrufs-, Verbraucher- und Stornierungsinformationen verantwortlich, soweit sie Vertragspartner der Anbieterleistung sind.
Nutzer müssen Probleme mit einem Angebot möglichst zeitnah über die App oder den Support melden. Nichtnutzung, Check-in oder Ablauf allein entscheiden nicht über gesetzliche Ansprüche. Bei Ausfall, Nichtleistung oder anderen gesetzlich vorgesehenen Fällen bleiben Erstattungs- und sonstige Rechte bestehen.
12. Bewertungen und Inhalte
Nutzer können nach tatsächlicher Nutzung Bewertungen abgeben und Wünsche, Favoriten oder sonstige Inhalte einstellen, sofern die App dies vorsieht. Diese Inhalte müssen wahrheitsgemäß, sachlich, rechtmäßig und frei von Beleidigungen, Diskriminierung, Spam, Werbung, personenbezogenen Daten Dritter oder rechtswidrigen Inhalten sein.
Spontivity darf Inhalte prüfen, ausblenden, entfernen oder Konten einschränken, wenn konkrete Anhaltspunkte für Rechtsverletzungen, Missbrauch, Manipulation, Interessenkonflikte oder Verstoß gegen diese AGB bestehen. Gesetzliche Rechte der Betroffenen bleiben unberührt.
13. Verbotene Nutzung
- keine rechtswidrigen, irreführenden, gefährlichen, diskriminierenden oder jugendgefährdenden Angebote einstellen;
- keine falschen Identitäten, gefälschten Unternehmensdaten oder manipulierten Bewertungen nutzen;
- keine Zahlungs-, Ticket-, QR- oder Sicherheitsfunktionen umgehen;
- keine Rechte Dritter, Datenschutzrechte, Urheberrechte, Markenrechte oder Persönlichkeitsrechte verletzen;
- keine Systeme stören, automatisiert auslesen, angreifen oder überlasten.
14. Meldungen, Moderation und Beschwerden
Rechtswidrige Inhalte, unzulässige Angebote, Sicherheitsprobleme oder Rechteverletzungen können über die in der App angebotenen Kontaktfunktionen oder per E-Mail an support@spontivity.de gemeldet werden. Meldungen sollen den betroffenen Inhalt, den Grund der Meldung und erreichbare Kontaktdaten enthalten.
Spontivity kann gemeldete oder anderweitig auffällige Inhalte und Konten automatisiert oder manuell prüfen und angemessene Maßnahmen treffen, insbesondere Hinweise, Sichtbarkeitsbeschränkungen, Entfernung von Inhalten, Angebotsstopp, Zahlungseinbehalt, Kontosperrung oder Vertragsbeendigung.
Betroffene Nutzer oder Anbieter können Moderations-, Sperr- oder Zahlungsentscheidungen über den Support beanstanden. Spontivity prüft solche Beschwerden unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben, der Rechte aller Beteiligten und der Sicherheit der Plattform.
15. Verfügbarkeit und Änderungen
Wir bemühen uns um einen stabilen Betrieb der Plattform. Eine ununterbrochene Verfügbarkeit wird nicht garantiert. Wartung, Updates, Sicherheitsmaßnahmen, Störungen bei Dienstleistern, App-Store-Prozesse, Netzprobleme oder höhere Gewalt können Funktionen zeitweise einschränken.
Wir dürfen die App weiterentwickeln, Funktionen ändern, ergänzen oder entfernen, soweit dies Nutzern und Anbietern zumutbar ist und keine wesentlichen Vertragspflichten unangemessen beeinträchtigt werden.
16. Haftung
Spontivity haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie in allen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet Spontivity nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Nutzung der Plattform überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Nutzer oder Anbieter regelmäßig vertrauen dürfen. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Spontivity haftet nicht für die tatsächliche Durchführung, Sicherheit, Qualität, Rechtmäßigkeit, Verfügbarkeit oder Beschreibung von Anbieterleistungen, soweit Spontivity nicht selbst Anbieter der Leistung ist und keine eigene Pflicht verletzt. Ansprüche aus dem Vertrag über die Anbieterleistung sind gegen den jeweiligen Anbieter zu richten.
17. Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten findest du in der Datenschutzerklärung von Spontivity. Anbieter sind für ihre eigene Verarbeitung von Kundendaten verantwortlich, soweit sie diese zur Durchführung ihrer Leistungen erhalten und eigenständig nutzen.
18. Kündigung und Löschung
Nutzer können ihr Konto unter Profil & Konto direkt und ohne manuelle Freigabe löschen. Nach erfolgreicher Verarbeitung wird der Zugang endgültig entfernt. Nicht mehr erforderliche Daten werden gelöscht oder anonymisiert; erforderliche Nachweise bleiben nur für gesetzliche Pflichten und die Abwicklung oder Durchsetzung bestehender Ansprüche geschützt gespeichert. Die Kontolöschung storniert keine bestehenden Buchungen und beseitigt keine Zahlungs-, Erstattungs- oder Leistungsansprüche. Zur Abwicklung nach der Kontolöschung können Nutzer den Support und den jeweiligen Anbieter kontaktieren.
Anbieter können ihre Teilnahme beenden, müssen aber offene Buchungen, Rückerstattungen, Supportfälle und gesetzliche Pflichten ordnungsgemäß abwickeln. Spontivity darf Anbieterzugang aus wichtigem Grund sperren oder beenden.
19. Verbraucherstreitbeilegung
Spontivity ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Gesetzliche Informationspflichten nach Entstehen einer konkreten Verbraucherstreitigkeit bleiben unberührt.
20. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch keine zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Staates entzogen werden, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
Ist eine Bestimmung dieser AGB unwirksam, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Wir können diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn sich Rechtslage, Funktionen, Zahlungsmodelle oder Plattformbetrieb ändern und die Änderung zumutbar ist. Stand: 12.10.2026.